Wird Ihr Markenname bei Google verwendet? Leitfaden für Markenbeschwerden in Google Ads
Wettbewerber könnten bei Google Ads durch die Verwendung von Ihrem Markennamen. Die gute Nachricht: Mit einer korrekt eingereichten Beschwerde lassen sich diese Anzeigen in vielen Fällen…
⏱️ Lesezeit: 9 Minuten · 📁 Kategorie: Digitale Werbung & Markenschutz
5️⃣ Wird Ihr Markenname bei Google verwendet? Leitfaden für Markenbeschwerden in Google Ads
Wettbewerber könnten bei Google Ads durch die Verwendung von Ihrem Markennamen. Die gute Nachricht: Mit einer korrekt eingereichten Beschwerde lassen sich diese Anzeigen in vielen Fällen innerhalb von fünf Minuten stoppen oder einschränken. Dieser Leitfaden erläutert Googles Trademark Complaint als Verfahren für Markenbeschwerden Schritt für Schritt.
🧭 Was gilt bei Google Ads als Markenrechtsverletzung?- Verwendung im Anzeigentext: Ein Wettbewerber verwendet Ihre eingetragene Marke in einer Überschrift oder Beschreibung.
- Irreführende Verwendung: Der Markenname wird mit Formulierungen kombiniert, die einen „offiziellen“ oder „autorisierten“ Status suggerieren.
- Hinweis zum Keyword-Targeting: In vielen Regionen gilt die Ausrichtung auf einen Markennamen als Keyword allein nicht als Verstoß; maßgeblich ist die Verwendung im Anzeigentext.
- Nachweis der Markeninhaberschaft: Für die Beschwerde sind Registrierungsangaben und/oder Vollmachten erforderlich.
- Ausnahmen: Autorisierte Verkäufer, Vertriebspartner, Reparatur- oder Zubehöranbieter sowie informative oder nominative Nutzungen können unter bestimmten Bedingungen zulässig sein.
- Umfang & Region: Die Durchsetzung erfolgt nach Land oder Region; Sie können die gewünschten Regionen auswählen.
- Verstoß dokumentieren: Halten Sie Suchanfrage, Anzeigenlink (finale URL) und Zeitstempel fest.
- Markeninformationen vorbereiten: Registrierungsnummer (TÜRKPATENT, WIPO usw.), rechtlicher Name des Markeninhabers und Kontaktdaten.
- Füllen Sie das Formular aus: Geben Sie im Formular Trademark Complaint von Google Markenname, Beispiele für Verstöße, Land/Region und Kontaktperson an.
- Liste autorisierter Werbetreibender (optional): Nehmen Sie Ihre Agenturen oder Geschäftspartner in eine Liste autorisierter Werbetreibender auf, damit ihre Anzeigen nicht betroffen sind.
- Einreichen & nachverfolgen: Nach dem Einreichen erhalten Sie eine Fall-/Referenz-ID. Mit dieser ID können Sie weitere Belege oder Ergänzungen einreichen.
- Screenshot: Suchanfrage, Anzeigentext, Uhrzeit und Datum sollten sichtbar sein.
- URL & Anzeigen-ID: Die Ziel-URL der Anzeige und nach Möglichkeit Informationen aus der Anzeigenvorschau.
- Irreführende Elemente: Markieren Sie Begriffe wie „offiziell“, „Original“ oder „autorisiert“.
- Autorisierungsstatus: Vermerken Sie, dass der Werbetreibende keinerlei Verbindung zu Ihnen hat.
| Szenario | Was tun? | Anmerkung |
| Ihre Marke im Anzeigentext eines Wettbewerbers | Markenbeschwerdeformular + Screenshot | Wird meist rasch eingeschränkt |
| Ihr autorisierter Händler wirbt mit dem Markennamen | Zur autorisierten Whitelist hinzufügen | Fällt nicht aus dem Geltungsbereich |
| Markenname in einem Blog oder auf einer Vergleichswebsite | Kann eine nominative Nutzung sein | Begrenzte Erlaubnis, wenn nicht irreführend |
| Marke auf einer Landingpage erwähnt | Im Allgemeinen kein Problem | Der Fokus liegt auf dem Anzeigentext |
- Removal Time (RT): Zeit vom Einreichen bis zur Einschränkung (Stunden/Minuten).
- Geltungsbereich: Durch den Schutz abgedeckte Länder, Konten und Suchanfragen.
- Wiederholungsrate: Rate ähnlicher wiederkehrender Verstöße; angestrebt wird ein Rückgang.
Schlussfolgerung: Markenschutz bei Google Ads ist mit dem richtigen Formular, passenden Belegen und geeignetem Umfang schnell und nachhaltig. Freigabelisten und regionale Verwaltung verhindern unnötige Sperren und stoppen tatsächliche Verstöße dauerhaft.
Wie reichen Sie eine Markenbeschwerde bei Google Ads ein? Wir erläutern es Schritt für Schritt.
Quellen und weiterführende Dokumente
Diese Dokumente dienen als Referenzen für die im Artikel behandelten Methoden und Regeln.
